Mittwoch, 23. November 2011

Gastfamilienwechsel


Nov. 11.23 2011
Meine Gastfamilie; Ate Giamoy, Papsy, Mamsy, Ate Champ und Ate Sanch :)
Die Zeit ist so schnell vorbeigegangen. Nun bin ich schon 4 Monate in den Philippinen. Inzwischen ist einig anders. Angefangen bei meiner Gastfamilie…Jetzt habe ich eine andere Gastfamilie…meine erste Gastfamilie, welche aus nur meiner Gastmutter und meinem Gastvater bestanden hat, hat nicht mehr funktionier. Schon von Anfang an habe ich gespürt, dass sich mein Gastvater gar nicht für mich oder eine andere Kultur interessiert. Er hat mich ignoriert und nicht mit mir gesprochen aber über mich mit anderen Leuten und dann hat er sich immer Lustig gemacht über was ich gesagt oder gemacht habe. Meine Gastmutter hingegen war eigentlich sehr lieb aber da sie nie Kinder hatte war sie sehr überfürsorglich Sie hatte Angst, dass mich jemand kidnappen würde und hat mich beinahe dazu überredet wie ein Muslim ein Kopftuch zu tragen. Und dass obwohl sie Christen sind. Sie behandelte mich mehr oder weniger wie ein 4 Jähriges Kind. Und ich konnte das auch vollständig nachvollziehen aber es wurde beinahe unerträglich mit der Zeit. Sie sagten mir das sie mich nicht aus dem Haus lassen würden, es seid denn wir haben eine Aktivität mit AFS. Deswegen verbrachte ich ganze Wochenenden alleine zu Hause und schaute Fernsehen oder ab und zu konnte ich ins Nachbarshaus in ein Internetcafe gehen. Sie aber  mir auch gesagt das sie nicht wollen, dass ich Überachtungen habe mit den anderen Studenten. Und da das Haus etwa eine Stunde von der Stadt entfernt lag, habe ich mich total isoliert gefühlt. Ich habe ihnen mitgeteilt, dass ich jemanden in meinem Alter brauche. Wir suchten nach einer Lösung und zogen auch zum ersten Mal einen Familienwechsel in Betracht.
Nach einigen mehr oder weniger unangenehmen Geschehnissen war für mich, meine Gasteltern und für AFS klar das einen Familienwechsel angebracht war.
Ich war so glücklich, wenn auch ein bisschen unsicher über meine „neue“ Gastfamilie. Ich hatte Angst dass ich einfach eine „schlechte“ Austauschschülerin bin und sich das auch in der zweiten Gastfamilie zeigen würde…
Aber zum Glück hat ich meine schlimme Befürchtung nicht bestätigt. J
Meine jetzige Gastfamilie ist einfach nur super! Sie besteht aus Papsy, Mamsy, meinen älteren Schwestern Ate Champoy (27 J.), Ate Giamaoy (25 J.), Ate Sanching (23 J.) (man benennt eine ältere Schwester oder jemanden vor wem man Respekt hat Ate) und meine Cousine Ate Bibi (30 J.). Aber offt leben sonst noch andere Verwandte bei uns. Und dann unsere Hilfsmädchen Ate Char und Ate Joy.
Ein Teil der filipinischen Kultur ist das die Kinder noch irgendwie noch Kinder sind bis sie heiraten. Das heisst sie sind noch sehr abhängig von den Eltern und die Eltern behandeln sie nicht wie wir es verstehen behandelt zu werden wenn man erwachsen ist.
Meine zweite Schwester arbeitet und wohnt in Manila. Der Rest von meinen Schwestern und meiner Cousine leben zu Hause. Sie arbeiten nicht im Moment aber meine ältere Swester besucht montags einen Kochkurs. Für mich ist es sehr neu das jüngste Familienmitglied zu sein da ich in meiner echten Familie die älteste bin und sehr viele Verantwortungen übernehmen muss. Ich geniesse es das „Baby“ zu sein. Meine Familie ist ziemlich modern. Sie sind sehr lieb und lustig. Und ich fühle mich richtig wie ein Teil der Familie. Sie sorgen gut um mich aber lassen mir trotzdem eine gewisse Freiheit. Mit meinen Schwestern habe ich auch eine gute Beziehung. Es ist als wären sie meine richtigen Schwestern. Ich habe meine Familie richtig lieb bekommen.
Ich glaube ich habe mich schon gut eingelebt in der Kultur und ich habe schon vieles gelernt weil ich jetzt eigentlich eigenständig alles machen kann und ich verstehe und mag kulturelle Unterschiede, die ich früher nie verstanden hätte.
In der Schule habe ich ein bisschen Probleme weil meine Lehrer und Klassenkameraden oft in Bisaya(die Sprache in Cagayan de Oro) sprechen und ich nichts verstehe. Ich bin am lernen aber es ist ziemlich schwierig diese Sprache zu lernen weil niemand die Grammatik erklären kann, da Basaya ein bisschen wie Schweizerdeutsch ist und nur gesprochen wird.

Sonntag, 4. September 2011

Mini erste Idroek vo de Philippine


Chlini Ifüerig: Ech lebe en Cagayan de Oro. Das esch en Stadt i de Provinz Misamis Oriental en Mindanao i de Philippine. D Landessproche send Tagalog oder au Filippinisch und Englisch. Aber es ged ganz vel verschedeni Sproche i de verschedene Gebiet vo de Philippine. Mini Gastfamilie bestod us minre Gastmueter(Nanay en Tagalog) und mim Gastvater(Tatay).Sie hend ke Chender. Sie schaffed i nere University i de Bibliothek und er hed i nere andere Provinz(Bukidnon) en Farm.

Ech met minre Hostmum.:)


S esch scho September und ech ha endlech d Möglechkeit z schribe.ha scho sehr vel erlebt i dere Ziit erlebt.Agfange met ere sehr schöne Ziit. De Flog vo Zöri uf Doha(Katar) und vo dete noch Manila esch sehr agnehm gse und ech be mega froh gse om mini Metreisende Sven und Rhaphael gse. Mer hends guet metanand gha und es esch guet gse das mer den bem Afangscamp scho öpper kennt. S Camp esch recht informationsriich gse und ech ha mech sehr wohl gfühlt dete. Ha au wertvolli Frönschafte chönne schliesse wo mer ezte noch einehalb Mönet do i de Philippine mega helfed. Mer hend au einiges öber d Kultur chönne lehre und mer send natürlech alli i de glich, sehr ufgregt und gspannt Situation gse. Ech ha i dere Ziit au ke Heiweh oder söscht schlechti Gfühl gha i dem Camp und das esch för mech en super Start i das Ustuschjohr gse. De am Fritig semer met de andere Schüeler wo met mer nach Cagayan de Oro cho send am 4 am Morge uf de Floghafe gange und ergendeinisch om die 9 am Morge em Cagayan acho. Ech be völlig öberstörzt worde vo dene Lüt dete. Es send eifach mini Gasteltere dete gstande und ganz vel anderi Lüt woni kei ahnig gha ha wer das esch, jedoch die Lüüt alli sehr wohl wer mer send. Ech ha mech ab dem Moment ah sehr verlohre gfühlt. Ohni rechtig z verstoh was ezt esch hanech mösse be dene Frömde is Auto inestige und mech vo minre AFS-Groppe trenne. De hemer en Welcomeparty gha. Eigendlech han ech mech recht onwohl gfühlt und ha eifach mol welle ergendwo aacho. Mer hend s ganze Program metgmacht wo sech eigendlech om eus ghandlet hed aber niemert vo eus Schüeler hed rechtig verstande was das söll und niemert vo eus hed sech rechtig wohl gfühlt. Ech ha nor Gasteltere ohni Chender und a dere Party esch mini Gastmueter weder ned ome gse und ech be eifach elei neb mim Gastvater gsesse und ech hett liebend gern welle zo mine Frönde a di andere Tesch setze wel mine Gastvater hed ned met mer gredet, mech ned emol agluegt. Wo mer den heigange send, hed sech eidütig Heiweh wohrnehmbar gmacht. Ech ha mech schrecklech gfühlt.( Mini Gastfamilie hed weder es Telefon, no Internetaschloss und mer lebet wiit weg vo de Stadt)Ech ha mini rechtig Familie ned chönne kontaktiere was mech am meiste betroffe hed. Wel ech ha sed ech i de Philippine acho be ned chönne met ene rede. Abgse devo das ech met absolute niemertem h chönne kontakt uufnää ossert met minre Gastmueter, wel min Gastvater no a dem Tag wo ech acho be uf sini Farm gange esch. No nie han ech mech soo helflos gfühlt wie denn. Ech has fast ned usghalte. Aber met de Täg eschs besser worde wel au eini vo de AFS-Lüt wo scho en Manila be eus gse esch, sech met eus troffe hed und mini Stemmtig esch vom absolute Tüüf Tag för Tag besser worde. Au dör das das ech mer ha chönne es Handy chaufe und ha chönne erfahre das es minre Familie entsprechend guet good…Jo und de hani ei Woche lang jede Tag bem Büro vo minre Gastmueter verbrocht und meistens vor mech hiitrured aber am Wocheend de, esch min Gastvater weder uftaucht und den semer för ei Tag nach Camiguin gange. Das esch en Ensle wo met em Auto öppe 2 Stond vo do entfern esch und de no 1.5 Stnde met em Scheff. Und ab denn han echs afo gniese. Mini Gastmueter esch mega lieb. Si ged sech werklech au müe und interessiert sech au persönlech för mech . Zwöschedöre hani natürlech ab und zue Situatione atroffe, wo ned schön gse send. Aber ech cha eigendlech guet demet omgo. Mer send de uf dere Ensle a veschedeni Ört gange. Do mer jo nor ei Tag dete gse send semer am Morge inre natürleche Wasserquelle go bade und es esch sehr schön gse und s Wasser mega chalt J den am Nomitag semer i en anderi Badi gange aber dete heds meh Lüt gha und ech be d Attraktion gse vo dem Ort. D lüt send alli sehr nett gse zo mer und es esch recht unterhaltsam gse. Es esch werklech mega schön se för mech dete. Aber ha trozdem no onbedingt welle as Meer…aber has nor vom Scheff us chönne gniese.
In Manila em Ifuerigscamp.

De hed  am Mentig d Schuel för mech agfange. Mini 42 Metschüeler send sehr fründlech und zuvorkommend gse zo mer. Sie send werklech sooo lieb. Das hed mech mega gstärkt und glöcklech gmacht. Aber leider verston ech eri Sproch (Bisaya)ned und de Unterrecht esch i recht höchem Englisch also hanech meistens d Aschloss verlohre und d Art vo Onerrechte esch do au ganz anderst. Also eigendlech esch do alles anderst. Aber do setzed 43 Schüeler uf sehr engem Ruum ufenand und sie send sehr luut. Alli senged ome oder schreied ome und de esch devore en Lehrer wo ergendöpis redet und oft noch einere Lektion dönd si grad de Stoff wo si döregno hend prüefe. Das esch den es Quiz. Jede Schüeler schribt den uf es Blatt Name, Name vo de Sektion und Datum und de diktiert de Leher Froge und d Antworte chömed ufs Blatt.De werdet d Blätter vo andere Schüeler selber korrigiert. I de Schwiz korrigiert de Lehrer alli Tests-do macht das en aderi Klass oder Klassekamarade. Ond do han ech au s erst mol i mim Läbe i de Schuel gschlofe. Und das esch do nüt ossergwönlechs…und jo so lebi do.Be zar no es paar mol chrank gse wegem fettige Esse und em Klima aber ezt esch min Körper scho chli dra gwönnt. Naja ech vermesse a Stell vo Riis zom Zmorge scho chli feins Brot…aber ech öberlebs ;) S philippinische Esse esch sehr süess. Alles esch süess; s Fleisch, s Brot, s Gmües(obwohl mer do sehr selte Gmües esst) und alli Getränk. Aber d Lüt do send super fröndlech und offe und…J und das machts för mech so vell eifacher und renger mech do a das Lebe dra z wönne.